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Fachkonzept - Variable

Speichern von Werten

Variablen geben Daten in Programmen einen Namen. Erst dadurch können Werte gespeichert, wiederverwendet oder verändert werden. Kotlin unterscheidet zwei Formen zur Speicherung von Daten: unveränderliche Konstanten und veränderliche Variablen. Sprachlich unterscheidet man im Alltag nicht immer ganz sauber zwischen beiden Begriffen und verwendet "Variable" oft als Oberbegriff. Wenn man den Unterschied klar machen möchte, kann man z.B. von "Konstanten" und "veränderlichen Variablen" sprechen.

Mit val deklarierst du eine Konstante. Der Wert wird einmal festgelegt und kann danach nicht mehr geändert werden.

Mit var legst du eine Variable an, deren Inhalt sich später ändern darf.

val maxGaeste = 30               // konstante Obergrenze (Int)
var aktuelleGaeste = 12          // veränderliche Zahl der Gäste (Int)
val programmTitel = "Roboterwerkstatt"

aktuelleGaeste = 13              // erlaubt, da aktuelleGaeste mit var deklariert wurde
// maxGaeste = 40                // Fehler: val-Wert darf nicht verändert werden

Verwende val immer dann, wenn sich ein Wert nach seiner Festlegung nicht mehr ändern soll – beispielsweise bei Konfigurationen oder Namen. Das macht Programme leichter zu verstehen und verhindert unbeabsichtigte Änderungen. var kommt zum Einsatz, wenn ein Zustand im Verlauf des Programms angepasst werden muss (z.B. eine Zählvariable, ein Kontostand oder die aktuelle Temperatur).

Für beide Formen gilt: Die Variable behält genau den Datentyp, der bei der Deklaration festgelegt oder abgeleitet wurde. Eine Variable vom Typ Int kann später nicht plötzlich einen Text speichern – dafür müsstest du eine neue Variable mit dem passenden Typ anlegen.

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